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05. Februar 2010 07:01
Fiat sieht keine Probleme in der Drohung der italienischen Regierung, staatliche Kaufanreize für Autokäufe eventuell nicht zu erneuern. Diese hätten die Nachfrage 2009 einerseits zwar unterstützt, aber andererseits Käufe vorgezogen, die im Laufe der kommenden Jahre ohnehin getätigt worden wären, hiess es in einer Mitteilung von Fiat-Chef Sergio Marchionne am Donnerstagabend in Turin. "Die Kaufanreize jetzt zu erneuern hiesse nur, das Problem in die nächste Saison zu verschieben", so Marchionne. Automobilhersteller Toyota hat durch Tests deutlich früher von Problemen mit dem Gaspedal in seinen Fahrzeugen erfahren. Bereits 2007 zeigten von Toyota in Auftrag gegebene Prüfungen, dass Gaspedale während der Fahrt festklemmen können, ist aus informierten Kreisen zu erfahren.
Banken
Der frühere Chef der US-Grossbank Bank of America, Ken Lewis, ist wegen Betruges angeklagt worden. Die Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit dem umstrittenen Kauf des Investmenthauses Merrill Lynch durch die Bank of America, teilte der New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo am Donnerstag mit.
Freizeit
Die Krise bei dem Musikkonzern EMI spitzt sich zu. Das britische Unternehmen verbuchte im Jahr 2008/09 bis Ende März einen Verlust vor Steuern von 1,75 Milliarden Pfund (2 Milliarden Euro). Hauptgrund waren Abschreibungen in Höhe von mehr als einer Milliarde Pfund, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. EMI braucht dringend neues Geld, um liquide zu bleiben. Das Unternehmen war 2007 von dem Finanzinvestor Terra Firma übernommen worden und hat sich als massive Fehlinvestition entpuppt.
Konsum
Der Möbel- und Bauzulieferer Pfleiderer hat sich mit einer Kapitalerhöhung 34,7 Millionen Euro verschafft und dafür sein Grundkapital um zehn Prozent erhöht. Im Zuge einer wenige Stunden zuvor angekündigten Privatplatzierung seien gut 5,3 Millionen neue Aktien zum Preis von 6,50 Euro je Aktie platziert worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Die Platzierung sei bei "qualifizierten institutionellen Investoren im In- und Ausland" über ein beschleunigtes Bookbuilding-Verfahrens erfolgt. Die Erlöse will Pfleiderer zur Schuldentilgung verwenden. Die nachlassende Nachfrage nach Champagner, Schmuck und anderen Luxusgütern hat bei dem französischen LVMH -Konzern 2009 für einen zweistelligen Gewinnrückgang gesorgt. Der Nettogewinn sei um 13 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro gesunken, teilte LVMH am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Operativ ging es mit dem Ergebnis um 8 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro nach unten. Der weltgrösste Luxusgüterkonzern will seine Aktionäre dennoch mit einer drei Prozent höheren Dividende von 1,65 Euro verwöhnen. Colgate-Palmolive hat aufgrund seiner positiven Erwartungen für das laufende Gesamtjahr ein neues Aktienrückkaufprogramm angekündigt. Zugleich werde die Quartalsdividende um 20 Prozent angehoben, teilte das Unternehmen am Donnerstag in New York mit. Die Anhebung der Dividende von 0,44 auf 0,53 US-Dollar je Aktie gelte vom zweiten Quartal 2010 an. Auf Jahresbasis betrage die Dividende 2,03 Dollar nach 1,72 Dollar zuvor.
Technologie
Die Software AG ha im vierten Quartal mehr Lizenzumsatz erzielt als erwartet. Finanzvorstand Arnd Zinnhardt ärgert sich derweil über die Blockadehaltung einiger IDS-Aktionäre.
Transport +Logistik
Das US-Logistikunternehmen United Parcel Service (UPS) hat die Quartalsdividende leicht angehoben. Für alle Aktien der Klassen A und B werde die Dividende von 0,45 auf 0,47 US- Dollar angehoben, teilte der Paketzusteller am Donnerstag mit. Die Dividende werde am 3. März ausgezahlt. Seit Februar 2003 hat sich die Dividende mehr als verdoppelt./ck/he Colgate- Palmolive mit Aktienrückkaufprogramm und höherer Dividende
Versorger
Der italienische Versorger Enel hat Umsatz und Ergebnis im vergangenen Jahr gesteigert. Die Erlöse seien 2009 um 4,6 Prozent auf 64 Milliarden Euro gestiegen, teilte das im Dow Jones EuroStoxx 50 notierte Unternehmen am Donnerstagabend mit. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe um 11,9 Prozent auf 16 Milliarden Euro zugelegt. Analysten hatten im Schnitt ein EBITDA von 15,6 Milliarden Euro erwartet.
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